Vorhaben: Bahnhof Bilk - Düsseldorf - Umgestaltung Empfangshalle
Vorhaben-ID V-E101361
Beschreibung des Vorhabens
Gegenstand dieses Antrags sind bauliche Veränderungen in der Eingangshalle und den angrenzenden Mietflächen des Bahnhofs Düsseldorf-Bilk. Ziel ist die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, die Vergrößerung von Mietflächen sowie die Lösung der derzeit unbefriedigenden Mülllagerung.
Geplante Maßnahmen
Eingangshalle
Die bestehende geschwungene Eingangsfassade wird zurückgebaut und durch eine gerade, parallel zur Straße verlaufende Pfosten-Riegel-Fassade mit zwei Automatik-Schiebetüren ersetzt. Die Farbgebung erfolgt analog zu den Mietflächen in DB 703 o.ä., um ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen.
Im Innenraum wird eine geschlossene Abhangdecke als freitragende Konstruktion zwischen einem Stahltragwerk eingespannt. Darunter werden runde Großformatleuchten angeordnet, die eine gleichmäßige Ausleuchtung gewährleisten. Revisionsklappen ermöglichen weiterhin die Kontrolle des Gleistrogs. Eine bestehende Deckenöffnung am S-Bahn-Aufgang wird künftig als Oberlicht genutzt und sorgt für natürliche Belichtung.
Der Bodenbelag wird in dunkler Farbigkeit erneuert und mit Leitmarkierungen ausgestattet, sodass ein einheitliches Gesamtbild entsteht. In diesem Zuge werden auch die Treppenstufen zum S-Bahn-Bahnsteig erneuert.
Die opaken Wandflächen erhalten eine vorgehängte Verkleidung aus farbigen Tonelementen, die sowohl den Wärmeschutz der Mietflächen sicherstellt als auch die optische Qualität verbessert. Diese Verkleidung setzt sich entlang des S-Bahn-Aufgangs bis zum Bahnsteig fort. Am neueren Zugang zu den Regionalbahnen ist konstruktionsbedingt keine vorgehängte Verkleidung möglich; hier wird stattdessen ein farblich abgestimmter Fliesenbelag vorgesehen.
Die ehemalige Mietfläche eines Blumenladens wird zu einer Toilettenanlage mit einer Unisex- und einer barrierefreien Einheit umgebaut.
Mietflächen
Die Mietfläche der Back Factory wird um ca. 52 m² erweitert. Nichttragende Wände werden entfernt und eine tragende Wandscheibe durch eine Stütze ersetzt, um einen offenen Übergang zu schaffen. Zur Halle wird eine wärmegedämmte Faltschiebewand vorgesehen, die sich auf ca. 9 m öffnen lässt. Zur Straße entsteht eine ca. 5,50 m breite Pfosten-Riegel-Fassade im Stil des Bestands.
Frittenwerk erhält eine Erweiterung um ca. 3,4 m² durch die Begradigung der Hallenfassade. Der entstehende Flächenzuwachs wird integriert und zur Straße ebenfalls mit einer Pfosten-Riegel-Fassade gestaltet. Der vorhandene Granitsockel wird bis zur neuen Fassadenlinie fortgeführt. Zur Halle entsteht ein ca. 5 m breiter Zugang mit Faltschiebewand.
Der Kiosk wird um ca. 45 m² erweitert, indem die Frontfassade zur Straße vorgezogen wird. Der Baukörper bleibt zentral in der Halle positioniert und strukturiert die Besucherströme zu S-Bahn und Regionalbahn. Über dem Eingang werden Besucher-Informationssysteme (ZIM-Monitore) angebracht.
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