Vorhaben: ABS / NBS München – Mühldorf – Freilassing – Grenze D/A/ - Simbach – Grenze D/A, Planungsabschnitt PA 01, Abschnitt 1.7
Vorhaben-ID V-E101393
Beschreibung des Vorhabens
Die bestehende Bahnstrecke liegt im Isental. Im Talgrund befindet sich der mäanderförmig verlaufende Fluss der Isen, zu der zahlreiche Gräben und Bäche von Süd nach Nord fließen. Der Fluss liegt im vorliegenden Abschnitt vollständig nördlich der Bahnanlage.
Die hauptsächliche Bebauung des Abschnitts bildet das Dorf Weidenbach, ein Ortsteil der Gemeinde Heldenstein, etwa in der Mitte des Abschnitts bei Bahn-km 62,5. Im weiteren Verlauf nach sind einzelne Splittersiedlungen bzw. landwirtschaftliche Betriebe in der Nähe der Bahnlinie angesiedelt. Am östlichen Ende des Abschnitts befindet sich die Gemeinde Ampfing mit ihrem Ortsteil Wimpasing.
Die Bahnstrecke verläuft von der westlichen Grenze des Planfeststellungsabschnitts zunächst in östlicher Richtung und nach einem Rechtsbogen in südöstlicher Richtung in einer Geraden Richtung Weidenbach weiter. Nach einem Linksbogen beim Ortsteil Küham der Gemeinde Heldenstein verläuft die Strecke schließlich in weitgehend westlicher Richtung nach Ampfing und geht dort in den anschließenden Planfeststellungsabschnitt (Abschnitt 2.1) über.
Das zusätzliche zweite Gleis wird nördlich des bestehenden Gleises hinzugefügt. Aufgrund der vorhandenen engen Radien der Bestandstrecke sind zum Erreichen der vorgesehenen Geschwindigkeitsanhebung Linienverbesserungen notwendig. Die Bahnanlage kann deshalb nicht immer auf bahneigenem Grund angeordnet werden.
Im Rahmen der ABS 38 ist auf der Strecke 5600 im Planfeststellungsabschnitt 1.7 eine Geschwindigkeitsanhebung auf bis zu 200 km/h mit der Ertüchtigung des südlich gelegenen Richtungsgleises und Neubau des nördlichen Gegenrichtungsgleises vorgesehen. Um das Betriebsprogramm mit Mischverkehr aller Verkehrsarten bewältigen zu können, ist eine ETCS-Level 2 Blockteilung mit 500 Meter Blöcken vorgesehen. Die signalgesicherte Unterteilung in Blöcke erhöht die Kapazität der Strecke und ermöglicht eine Erhöhung der Zugfolge. Die durchgängige Elektrifizierung ermöglicht die überregional angestrebte Elektrotraktion. Im antragsgegenständlichen Planfeststellungsabschnitt 1.7 wird die 110 kV Bahnstromleitung vom Schaltwerk Schwindegg zum Unterwerk in Mühldorf auf den Oberleitungsmasten mitgeführt. Somit ist die Stromversorgung der Strecke sichergestellt.
Hier können Sie sich informieren und beteiligen
Sie haben Fragen zur Öffentlichkeitsbeteiligung?
Häufige Fragen und Antworten (FAQ)